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Erste Frühlingsgefühle

Als vor kurzem die Lufttemperatur plötzlich unter den Gefrierpunkt sank und Regen dazu kam, zeigte sich die Natur in einem seltenen, einzigartigem Licht. Alle Pflanzenteile waren von einer dicken Eisschicht überzogen. Die Knospen des Flieders schienen wie in einen Kristall eingebettet. Für den sorgenden Gärtner gesellte sich neben das Staunen gleichzeitig das Gefühl des Bangens. Ob das wohl meine Schützlinge überleben?

Mein Eindruck ist jetzt, nachdem diese Phase vorbei ist, das die Eiskruste eher noch in Verbindung mit dem gefallenen Schnee vor dem nachfolgenden Extremfrost von unter -20°C die Pflanzen geschützt hat.

Genau so rasch wie der Kälteeinbruch kam, war er auch wieder vorbei. Im Moment haben wir fast frostfreie Nächte und Tagestemperaturen im zweistelligen Bereich. Nachdem der letzte Schnee von den Beeten verschwunden ist, zeigen sich die Frühaufsteher unter den Pflanzen. Auf dem Bild rechts zeigen sich hinter den Schneeglöckchen auch schon die roten Austriebsspitzen der  Kaukasus-Päonie (Paeonia  Mlokosewitschii). 

Aber auch die Leberblümchen zeigen schon Farbe und schieben weitere elegante Blüten aus dem trockenen Laub.

 

 

Die Freude über das beginnende Wachstum beinhaltet natürlich auch einen Wermutstropfen. Die Wühlmaus fordert ihren Tribut. Einige Stauden und Sträucher vermissen ihre Wurzeln (links - eine Rispenhortensie).

 

Mein nächstes Ziel ist die Anerkennung meines  ökologisch bewirtschafteten Gartens. Ich hoffe, das dieser im März von "Natur im Garten" mit der Plakette ausgezeichnet wird.

Ich wünsche Ihnen allen eine wunderschöne Vorfrühlingszeit.

Ihr Horst Türke


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zur Förderung des Obstbaues, der Garten- und Landschaftspflege e.V.

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